Es ist wieder soweit: Tausende von Personen reisen in Latzhosen und Dirndl auf die Wiesn in München. Doch auch in Bern finden immer mehr Oktoberfeste statt. Wir geben euch heute einen Einblick in die Geschichte und die Bräuche dieses Festes.

Ursprung des Oktoberfests

Seinen Ursprung hat das Oktoberfest in München. Genauer als Herbstfest, welches am 17. Oktober 1810 zu Ehren der Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese mit einem Pferderennen gefeiert wurde. Auf Grund der hohen Besucherzahl hat man beschlossen, das Fest weiter zu führen. Ab 1819 hat die Münchner Stadtverwaltung die Organisation des Festes übernommen und unter dem Namen „Oktoberfest“ weiter geführt. Im Laufe der Jahre zog das Fest immer weitere Attraktionen an und entwickelte sich zu einem Volksfest, welches weitum bekannt war.

Im 19. Jahrhundert fiel das Fest einige Male auf Grund von Cholera oder dem Preussisch-Österreichischen Krieg aus. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Datum auf Grund des wärmeren Wetters auf die letzte Septemberwoche verlegt. Bereits da haben Bierbrauer Arenen und Zelthallen um die stimmungsvollen Kapellmusikanten gestellt, um mehr Gäste bewirten zu können.

1885 wurde das Festgelände erstmals elektrisch beleuchtet. Dies geschah mit 16 Bogenlampen der Elektrotechnik Fabrik J.Einstein&Cie und galt zu dieser Zeit als Sensation. Der Hersteller dieser Bogenleuchten war Unternehmer und der Vater von Albert Einstein: Hermann Einstein. Er beschäftigte in seiner Münchner Unternehmung 200 Mitarbeitende. 1892 nahm das erste elektrisch betriebene Fahrgeschäft am Oktoberfest seinen Betrieb auf. Im Jahr 1901 kam dann die elektrische Beleuchtung in den zahlreichen Festzelten hinzu.

Tradition und moderne Trends am Oktoberfest

Während des zweiten Weltkrieges wurde das Fest umbenannt und fiel einige Jahre komplett aus, bevor 1949 der Betreib wieder aufgenommen wurde. Seit dem Jahr 1950 wird das Oktoberfest durch die Stadtverwaltung der bayrischen Landeshauptstadt München finanziert und geführt. Das Pferderennen, die anfängliche Hauptattraktion, findet heute nur noch zu sehr besonderen Anlässen statt – zum Beispiel am 200-jährigen Jubiläum im Jahr 2010. Jahrmarkt-Attraktionen wie das Riesenrad und diverse Fahrgeschäfte gehören zum Oktoberfest wie die Bierhallen mit den lautstarken Volksmusik-Orchester. Seit einiger Zeit hat auch das Dirndl und die Lederhose Einzug gehalten. Sie gehören in das moderne Bild des traditionsreichen Festes.

Das im laufe der Jahre immer grösser und bekannter gewordene Volksfest ist weit über die deutschen Landesgrenzen heraus bekannt. Es zieht jährlich bis zu 6.2 Millionen Besucher aus aller Welt an. Besonders beliebt ist das Fest in jüngster Zeit bei asiatischen Touristen, so wie bei Amerikanern und Australier. Damit das Fest nicht zu einem charakterlosen Gelage ausartet, wurden bereits diverse Vorkehrungen im Form von Regeln getroffen. So wird zum Beispiel die Lautstärke der ausschliesslich volkstümlichen Musik auf maximal 85 dB beschränkt.

Oktoberfest ausserhalb von München

Viele haben erkannt, dass das Konzept mit Schlagermusik und währschaftem Speis und Trank gut ankommt. Nicht alle möchten bis nach München pilgern und so finden auch die lokalen Oktoberfeste grossen Anklang. Nach dem Vorbild des bekannten Namenträgers werden Festhallen geschmückt und Bankreihen gestellt. Gemütliches Beisammensein in bayrischer Manier mit Bier, Brathendl und Lederhose.

Damit auch ohne die bis zu 60 köpfige Orchestergruppe richtig Stimmung aufkommt, sorg USL Veranstaltungstechnik für die richtige Akustik. Vom Bühnenaufbau für die Live Band über passende Beleuchtung bis zur Beschallung für das gesamte Festgelände. USL Veranstaltungstechnik hat das passende Material für Ihr Fest. Sie wünschen auch gleich das gesamte Mobiliar und die Dekoration sorgenfrei über einen Anbieter? Wir erledigen alles für Sie. Nicht nur alles Rund um die Technik sondern auch Kühlmöglichkeiten, Bartresen, Festbänke und vieles mehr.

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